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TSV HITZACKER LIEFERT FUßBALLKRIMI MIT HAPPY END

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DIE TSV HITZACKER DREHT EIN 0:2 IN DER 2. FUSSBALL-KREISKLASSE BINNEN SIEBEN MINUTEN UND VERDIENT SICH SO IN DER MEISTERRUNDE NOCH EINE PASSABLE AUSGANGSPOSITION IM AUFSTIEGSKAMPF

Hitzacker. In einer nervenzehrenden und dramatischen Schlussphase hat die TSV Hitzacker am letzten Spieltag der Qualifikationsrunde der 2. Fußball-Kreisklasse die Partie gegen den bis dahin die Tabelle anführenden SV Natendorf nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 für sich entschieden. Ein aus TSV-Sicht enorm wichtiger Sieg, denn diese drei Punkte verbessern die Ausgangslage der Elbestädter in der Aufstiegsrunde, in der sie nicht chancenlos in puncto Aufstieg in die 1. Kreisklasse sind. In der Abstiegsrunde finden sich dagegen der VfL Breese/Langendorf III und der SV Karwitz wieder (siehe Info-Box). Beide Mannschaften sind in der kompletten Quali-Phase sieglos geblieben, haben ihre Gruppen als Schlusslicht beendet und drohen, in die 3. Kreisklasse abzusteigen. Am abschließenden Spieltag unterlag der VfL III beim SV Veerßen 1:2, in der Parallelstaffel verlor der SV Karwitz gegen den SV Ostedt 2:3.

Die Wege trennen sich: Während Noah-Felix Luther-Mosebach im Frühjahr mit der TSV Hitzacker um den Aufstieg in die 1. Kreisklasse spielt, müssen die Kicker des VfL Breese/Langendorf III, hier mit Roman Wieczorek, in der Abstiegsrunde bestehen. Luther-Mosebach erzielte am Sonntag das nicht unwichtige 2:2 beim 4:2-Erfolg der TSV über den SV Natendorf.  Aufn.: M. Werner

Das war nichts für schwache Nerven, was sich am Sonntag in Hitzacker abgespielt hat. Mehr als eine Stunde lang schienen die Gastgeber gegen einen Mit-Aufstiegskandidaten wieder einmal leer auszugehen. Der SV Natendorf präsentierte sich wie ein Spitzenreiter und führte nach Treffern von Lars Meyer (5.) und Kenneth Barrenschee (52.) nicht unverdient mit 2:0. "Wir waren im Prinzip gleichwertig", stellte TSV-Trainer Ulf Schmidt fest. Allerdings fehlte es dem Gastgeber an Durchschlagskraft. Das Offensivspiel war einigermaßen uninspiriert und ideenlos, "dieAbschlüsse haben gefehlt", so Schmidt.

Für die Initialzündung sorgte dann Dominique Strehl, dem vergleichsweise spät per Kopf der Anschlusstreffer gelang (75.). Dies war zugleich das Startsignal für eine spektakuläre Schlussviertelstunde, in der die TSV wie verwandelt auftrat. "Mit dem Anschlusstreffer gingen die Köpfe plötzlich hoch, es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Während sie lange nicht daran geglaubt hatte, wollte sie nun unbedingt gewinnen", erkannte Schmidt. Er selbst hatte zudem die blendende Idee, mit Lukas Wilke einen weiteren Spieler in die Offensive zu beordern. Der Plan fruchtete. Noah-Felix Luther-Mosebach mit einem Schuss unter die Latte (80.) sowie Paul Schneeberg (81.) drehten die Partie für die nun stürmische TSV Hitzacker in ein 3:2. Dann fischte Kristof Haul einen Fernschuss aus dem Winkel und verhinderte ein mögliches 3:3 (84.). Nachdem bereits ein SVN-Kicker mit Gelb/Rot vom Platz gestellt worden war (86.), musste auch TSVer Paul Franke wegen wiederholten Foulspiels in der hektischen Schlussphase mit der Ampelkarte vorzeitig unter die Dusche (89.). Den Schlusspunkt setzte letztlich Tobias Frede, der einen Schneeberg-Schuss zum 4:2 über die Torlinie bugsierte (90.). "So macht Fußball Spaß. Diese letzten zwanzig Minuten bleiben in den Köpfen. Da war alles drin, auch wenn ich heute fünf Jahre gealtert bin", freute sich Trainer Schmidt über das Happy-End nach turbulentem Finish.

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