TSV HITZACKER MACHT 0:2-RÜCKSTAND WETT

In der Nordstaffel der 1. Fußball-Kreisklasse haben die TSV Hitzacker und der VfL Breese/Langendorf II gepunktet. Während die TSV nach dem 3:3 gegen den Tabellendritten Dahlenburger SK Wertungsvierter bleibt, konnte der VfL seinen Abwärtstrend nach zwei Niederlagen bei 1:8 Toren stoppen und gewann beim hoch gehandelten FC Heidetal mit 2:0.

Leer ausgegangen sind dagegen alle Lüchow-Dannenberger Vertreter in der Staffel Süd der 1. Kreisklasse. Der TuS Liepe war beim 0:4 gegen den Tabellenzweiten TSV Wriedel ebenso chancenlos wie der SV Küsten II, der beim bisherigen Tabellenvorletzten SV Stadensen bitter mit 0:7 unter die Räder gekommen ist. Eng war die Partie des TuS Wustrow beim TSV Jastorf. Am Ende siegten die Gastgeber durch einen Treffer in der 85. Minute mit 2:1 und fügten dem TuS damit die erste Punktspielniederlage dieser Saison bei.

Finn-Yamo Zehnder (vorne) trennte sich mit der TSV Hitzacker mit einem alles in allem gerechten 3:3 vom Dahlenburger SK.

Die TSV Hitzacker brauchte eine Halbzeit Anlauf, um in die Partie gegen einen stark aufspielenden Dahlenburger SK zu finden. "Da waren irgendwie noch nicht alle auf der Höhe", rätselte TSV-Trainer Uwe Reichel über den müden Auftritt seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten. Die Quittung war ein - noch schmeichelhaftes - 0:2 aus TSV-Sicht, für das Marvin Skof (15.) und Marcus Mager (42.) verantwortlich zeichneten. "In der Halbzeit haben wir dann umgestellt", berichtete Reichel, der mit den eingewechselten Jona Kümmel und Maik Reichel für wesentlich mehr Stabilität im Mittelfeld sorgte. Nachdem der emsige Ramesh Kuhestani zunächst noch an der Torlatte gescheitert war (47.), zielte er nur wenig später etwas genauer und traf zum Anschluss - 1:2 (49.). Ein Strafstoß, den die TSV erst auf Intervention des Linienrichters zugesprochen bekam, nutzte wenig später Christopher Heyn zum 2:2 (53.).

"Dann war es ein richtig gutes Spiel meiner Mannschaft. Die Dahlenburger haben sich schon gewundert", so Reichel. Der Lohn war das 3:2, wiederum durch Kuhestani (71.) erzielt. Dabei blieb es aber nicht, denn Matthias Schubert gelang der Treffer zum letztlich gerechten 3:3-Endstand (83.). Allerdings wollten gleich mehrere TSV-Kicker gesehen haben, dass dem Tor ein Handspiel vorausgegangen war. Keinen Nutzen konnten die Gastgeber aus einem DSK-Platzverweis in der Nachspielzeit schlagen.

 

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